Leitungswasser testen – Schnelltest oder Laboranalyse

by Ihr Good Water-Team

Jeder hat schon einmal gehört, dass sich Menschen unter der Dusche eine Legionellen-Infektion geholt haben und daran vielleicht sogar gestorben sind. Grund dafür ist die Belastung des Wassers mit Bakterien und Keimen. Sie kommen überall vor und gelangen auch in die Wasserleitungen. Gerade wenn Leitungen länger nicht genutzt wurden, ist das Risiko für eine Belastung mit allerlei Schadstoffen hoch. Arzneimittelreste und andere Schadstoffe gelangen durch das Abwasser in die Wiederaufbereitung. Auch wenn unser Trinkwasser als sauber gilt, sollten Sie als Hausbesitzer die Wasserqualität regelmäßig testen.

  1. Trinkwasser testen mit einem Schnelltest
  2. Trinkwasseranalyse im Labor
  3. Mit Silberionen gegen gefährliche Bakterien und Keime
  4. Alle profitieren von sauberem Wasser
  5. Fazit

Für die einwandfreie Qualität des Trinkwassers ist der örtliche Versorger zuständig. Die Verantwortung endet aber an der Wasseruhr. In Wasserrohren und Leitungen im Haus können sich Rückstände von Blei, Kupfer, Zink und Eisen befinden, die sich im durchlaufenden Wasser ablösen und so in unser Trinkwasser gelangen. Als Brunnenbesitzer müssen Sie daran denken, dass auch das Grundwasser nicht frei von Verschmutzungen ist. Landwirtschaftlich eingesetzte Pestizide können durch den Boden bis ins Grundwasser sickern. Zu wissen, ob und wenn ja in welchem Umfang sich Schadstoffe in unserem Trinkwasser befinden, kann Ihnen dabei helfen, Ihre Familie oder Mieter vor Erkrankungen zu schützen. Trinkwasser selber zu testen ist ganz einfach, beispielsweise mit einem Schnelltest von GooWaCo. Der Test zeigt Ihnen an, wenn Ihr Wasser mit Keimen belastet ist.

 

Trinkwasser testen mit einem Schnelltest

Gerade wenn Babys und Kleinkinder oder vorerkrankte ältere Personen im Haushalt leben und die Wasserleitungen schon in die Jahre gekommen sind, sollte Leitungswasser testen zur regelmäßigen Routine gehören. Um Trinkwasser selbst zu testen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Dazu stehen unterschiedliche Schnelltests zur Verfügung. Einen Nachweis von Keimen im Leitungswasser liefert der Schnelltest von GooWaCo. Das Test-Set enthält eine Petrischale sowie einen Probenentnahmebehälter und eine Einfüllspritze. Damit können Sie in kurzer Zeit, d.h. in 3 – 5 Tagen und ohne große Vorkenntnisse Leitungs-, Brunnen- oder auch Poolwasser auf Keime untersuchen. Die Gebrauchsanweisung hilft bei der Durchführung und Auswertung. Für eine genauere Bestimmung der in der Petrischale angezeigten Keime ist dann aber eine Laboranalyse nötig. der beschriebene Schnelltest, wie er beispielsweise auch in Form von Wasserteststreifen in der Apotheke erhältlich ist, soll in erster Linie Auskunft darüber geben, ob das Trinkwasser überhaupt keimbelastet ist und dadurch Handlungsbedarf besteht.


Trinkwasseranalyse im Labor

Ein Wassertest des Trinkwassers durch ein professionelles Labor ist naturgemäß aussagekräftiger als ein selbst durchgeführter Schnelltest. Insbesondere bei der Interpretation der Farbanzeige von Wasserteststreifen aus der Apotheke kann es zu Ungenauigkeiten und Fehlern kommen. In einem Labor arbeitet geschultes Personal mit modernen Analyseverfahren. Hier werden auch spezielle Legionellen-Tests angeboten, für Legionellen, die sich besonders gut im warmen Wasser von Leitungen und Armaturen vermehren. Um einen qualitativ hochwertigen Wassertest des Trinkwassers zu bekommen, sollten Sie sich an ein zertifiziertes Labor wenden, dessen Tests die wichtigsten Schadstoffe aufspürt. Dazu gehören toxische Schwermetalle, darunter:

  •  Aluminium
  • Blei
  • Cadmium
  • Chrom
  • Kupfer
  • Zink
  • Nickel

Sie können in größeren Mengen zu erheblichen Magen-Darm-Problemen führen. Bei Kupfer liegt der Richtwert bei zwei Milligramm pro Liter Wasser, bei Nickel bei 0,02 Milligramm. Besonders gefährlich ist Cadmium, das sich in Nieren und Leber absetzt und bei hoher Konzentration über einen längeren Zeitraum zu erheblichen Gesundheitsschäden führen kann. Es ist vor allem für Schwangere, Babys und Kleinkinder eine Gefahr. Der Grenzwert liegt bei 0,005 Milligramm pro Liter Wasser.

Mit Silberionen gegen gefährliche Bakterien und Keime

Neben den Schwermetallen und chemischen Stoffen wie beispielsweise giftigem Nitrit können sich im Trinkwasser krankmachende Bakterien und Keime befinden. Besonders risikoreich sind: 

  • Pseudomonas aeruginosa
  • Escherichia coli
  • Enterokokken
  • Legionellen

Coliforme Bakterien weisen immer auf eine Verunreinigung durch Fäkalien hin. Sie können sich negativ auf Magen und Darm auswirken. Enterokokken können beispielsweise gefährliche Blutvergiftungen auslösen, Legionellen die Legionellen-Krankheit, eine schwere Lungenerkrankung.

Bakterien und Keime vermehren sich in stehendem Wasser bei einer Temperatur von 30 bis 45 Grad besonders gut. Deshalb sollten Sie Wasser aus Warmwasserspeichern regelmäßig, d.h. einmal im Jahr oder spätestens alle 2 Jahre, durch den Schnelltest von GooWaCo auf Keime überprüfen.

Um der Entstehung von Keimen und Bakterien in Wassertanks vorzubeugen, können Sie zudem ein sogenanntes Silbernetz oder Silbermatte in den Tank einsetzen. Die Silbernetze bestehen aus ultrafeinen Silberfäden. Wenn sie mit Wasser in Kontakt kommen, geben sie Silberionen ab, die dafür sorgen, dass sich Keime kaum noch vermehren können. Damit können Sie Trinkwasser aus Wassertanks für bis zu zwölf Monate konservieren.

Alle profitieren von sauberem Wasser

Unser Trinkwasser soll ein sicheres Lebensmittel sein. Deshalb hat der Gesetzgeber in der Trinkwasserverordnung bestimmte Grenzwerte für bakterielle und chemische Verunreinigungen festgeschrieben. Die Trinkwasserverordnung gilt im Übrigen auch dann, wenn Sie Wasser aus Ihrem Brunnen entnehmen. Völlig schadstofffrei kann unser Trinkwasser gar nicht sein, denn neben Verunreinigungen aus Haushalten, Industrie und Landwirtschaft, wird das Wasser auch durch natürliche Schadstoffe belastet, die aus Gesteins- oder Bodenschichten ausgewaschen werden und so ins Grundwasser gelangen.

Auch wenn Sie das Trinkwasser aus der Leitung nicht selbst trinken, können enthaltene Schadstoffe gefährlich sein. Sie verwenden das Wasser möglicherweise  zum Waschen von Lebensmitteln, die nicht gekocht werden, wie Salat und Obst. Auf ihnen lagern sich die Schadstoffe aus dem Wasserhahn ab, die Ihre und die Gesundheit Ihrer Familie beeinträchtigen können. Und jedes Haustier, egal ob Hund, Katze oder Kanarienvogel steht täglich vor einem Napf mit frischem Leitungswasser, das möglicherweise schadstoffbelastet ist. Um das zu vermeiden, bietet sich eine Aufbereitung des Trinkwassers mit der Chlordioxid-Fertiglösung an. Sie wirkt gegen Bakterien, Viren, Algen und Pilze und vermittelt Ihnen das sichere Gefühl, Ihrem Haustier tatsächlich sauberes, einwandfreies Trinkwasser vorzusetzen. Zur den Einzelheiten der Anwendung beachten Sie bitte die Angaben in der Gebrauchsanweisung. 

Fazit

Generell sind die örtlichen Versorger für die Trinkwasserqualität bis zur Wasseruhr zuständig. Für den Rest des Weges durch die hauseigenen Wasserleitungen und Armaturen aber trägt der Inhaber der Wasserversorgungsanlage, wozu auch die Trinkwasser-Installation in einem Wohnhaus zählt, die Verantwortung.

Welche Pflichten sich genau daraus ergeben, legt die deutsche Trinkwasserverordnung fest. Der Schnelltest von GooWaCo bietet eine einfache Möglichkeit, ihr Trinkwasser auf Keimbelastung zu testen – so wissen Sie schnell, ob Handlungsbedarf besteht. 

Jetzt für unseren Newsletter anmelden und alle unsere Ratgeber als PDF-Download erhalten!

Ja, ich möchte über Angebote, Aktionen, Rabattgutscheine und Brancheninformationen von goowaco per E-Mail informiert werden. Die Einwilligung kann jederzeit per Abmeldelink im Newsletter widerrufen werden.

Hinweise zum Widerruf und zur Verarbeitung der Daten geben wir in unserer Datenschutzerklärung .