Schadstoffe in der Raumluft: Das können Luftreiniger dagegen tun

by Ihr Good Water-Team

Trockene Augen, Niesen, Kopfschmerzen und viele weitere gesundheitliche Beeinträchtigungen haben ihre Ursache in Schadstoffen in der Raumluft. Möbel, Teppiche, Vorhänge, Wände und Raumdecken können Schadstoffe enthalten, die sie nach und nach an die Raumluft abgeben. Hinzu kommen biologische Substanzen wie Schimmelpilze, Milben und diverse Krankheitserreger, die in der trockenen Raumluft lange infektiös bleiben. Gegen zu trockene Raumluft helfen Luftbefeuchter. Auch Luftreiniger schaffen Abhilfe für Wohnung und Haus; beide können aber, wenn sie mit Wasser arbeiten, selbst zur Virenschleuder werden. So gehen Sie dagegen vor.

  1. Die Bedeutung von sauberer Luft
  2. Wie kommen die Schadstoffe in die Raumluft?
  3. Das können Sie gegen die Schadstoffe in der Raumluft tun
  4. Was Sie bei Luftreinigern mit Wassertank beachten sollten
  5. Fazit

Luftreiniger Schadstoffe Raumluft

Die Bedeutung von sauberer Luft

Die Qualität der Luft in geschlossenen Räumen ist von entscheidender Bedeutung für das Wohlbefinden und die Gesundheit der Bewohner. Pro Tag benötigt ein erwachsener Mensch etwa 30 Kilogramm Atemluft. Aus jedem Atemzug wird in der Lunge Sauerstoff ins Blut abgegeben. Zugleich gibt das Blut Kohlendioxid als Abfallprodukt des Stoffwechsels an die Luft ab, die ausgeatmet wird. In der Raumluft befindet sich aber nicht nur der lebensnotwendige Sauerstoff, sondern Staubpartikel, Schwefel- und Stickstoffverbindungen, Ozon und andere organische Verbindungen und nicht zuletzt die gefürchteten Aerosole, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie Schlagzeilen gemacht haben. Diese winzigen Schwebteilchen im Nanometerbereich können Viren und Bakterien enthalten, die mit jedem Atemzug eingeatmet werden und so ins Blut und damit in den Organismus gelangen können.

Die Schadstoffbelastung in der Wohnung kann nicht nur verantwortlich sein für gesundheitliche Beeinträchtigungen wie trockene Augen oder Halstrockenheit, sondern auch für Allergien, Atemwegserkrankungen, Asthma, Müdigkeit sowie infektiöse Erkrankungen wie Erkältungen und Grippe.

Wie kommen die Schadstoffe in die Raumluft?

Materialien wie das Holz der Möbel enthalten diverse Lösungsmittel, die verdunsten und in die Raumluft abgegeben werden. Die meisten Gegenstände aus Kunststoff, mit denen wir uns umgeben, enthalten zahlreiche Chemikalien, die auf dem gleichen Weg in die Raumluft entweichen. Aerosole mit Viren und Bakterien werden in der Regel von infizierten Mitbewohnern ausgeatmet. Sie können eine Weile durch die Luft schweben, ehe sie zu Boden sinken. Auch die Raumfeuchtigkeit steigt mit der Zeit an. So gibt eine vierköpfige Familie allein durch ihre Anwesenheit am Tag bis zu zwölf Liter Feuchtigkeit an die Raumluft ab. Eine hohe Raumfeuchtigkeit wiederum begünstigt die Schimmelpilzbildung, deren Sporen mit der Atmung ebenfalls in den menschlichen Organismus gelangen können.

 

Das können Sie gegen die Schadstoffe in der Raumluft tun

Durch einfaches Lüften kann kein vollständiger Luftaustausch in Innenräumen erreicht werden. Schadstoffe und Feuchtigkeit werden nur zum Teil reduziert. Je öfter und länger gelüftet wird, umso stärker werden die Schadstoffe verdünnt. Idealerweise erfolgt das Lüften durch sogenannte Stoßlüftung bei weit geöffnetem Fenster über 10 bis 15 Minuten drei- bis viermal am Tag. Kann diese Zeit im Sommer problemlos eingehalten werden, wird das Lüften in Herbst und Winter regelmäßig zum Problem, zumal durch häufiges Lüften die Heizkosten steigen. Hinzu kommt, dass auch die Außenluft nicht frei von Schadstoffen ist.

Wenn Sie den Schadstoffgehalt der Luft in Ihren Innenräumen senken möchten, können Sie einen Luftreiniger oder Luftwäscher nutzen. Die kompakten Geräte filtern Pollen, Schimmelsporen, Fein- und Hausstaub, Viren und Bakterien sowie Gerüche aus der Raumluft. Sie sind ideal für Allergiker und Menschen mit Atemwegserkrankungen. Aber auch Menschen ohne entsprechende Vorerkrankungen profitieren vom verbesserten Raumklima durch Luftreiniger, da schlechte Raumluft für eine Reihe körperlicher Beeinträchtigungen wie trockene Schleimhäute oder infektiöse Erkrankungen verantwortlich sein kann. .

Es gibt unterschiedliche Arten von Luftreiniger-Geräten

  •  mit HEPA Filter
  • mit Aktivkohlefilter
  • mit Wasser
  • mit Kombifilter
  • Ionisatoren

Geräte mit Filter saugen die Luft an, reinigen sie im Filter und geben die gereinigte Luft an den Raum ab. Ionisatoren geben Ionen an die Raumluft ab, die sich an die Staubpartikel anlagern. Sie werden dadurch schwerer und sinken zu Boden. Luftreiniger mit Wasser schleusen die angesaugte Raumluft durch ein Wasserbad, die Schwebstoffe bleiben im Wasser zurück, die saubere Luft wird wieder an den Raum abgegeben.

Welches Gerät für Ihre besonderen Bedürfnisse geeignet ist, hängt von der Schadstoffbelastung der Wohnung ab. Gute Luftreiniger für Zuhause entfernen Partikel ab einer Größe von 0,3 Mikrometern. Feinstaub ist in der Regel fünf bis zehn Mikrometer groß. Hausstaubmilben sind nur etwa 0,1 Mikrometer groß. Die meisten Pollen hingegen haben eine Größe von 10 bis 100 Mikrometern. Luftreiniger gegen Hausstaubmilbenmüssen also Partikel ab einer Größe von 0,1 Mikrometer zuverlässig beseitigen können.

Je nachdem, in welchem Raum die Luft gereinigt werden soll, kommen auch Luftbefeuchter in Betracht. Im Wohnzimmer bspw. können neben Luftreinigern Luftbefeuchter für Wohlbefinden sorgen, wohingegen in feuchten Räumen wie der Küche oder dem Bad eher keine Luftbefeuchter zum Einsatz kommen. Ist die Raumluft durch die Heizung permanent zu trocken, ist der Einsatz eines Luftbefeuchters sinnvoll. Die optimale Raumluftfeuchtigkeit liegt bei 40 bis 60 Prozent. Liegt sie über 60 Prozent, steigt die Schimmelbildungsgefahr, ist sie niedriger als 40 Prozent, kann es zu Hals- und Augentrockenheit, trockener Haut und Reizhusten kommen.


Was Sie bei Luftreinigern mit Wassertank beachten sollten

Wenn Sie ein Luftreiniger-Gerät mit Wasserfilter nutzen, sollten Sie beachten, dass sich im Wasser ebenfalls Bakterien, Algen und Pilze bilden können. Insbesondere wenn das Wasser länger steht, kann jeder Wassertank zum Biotop werden. Durch die Zugabe eines Silbernetzes oder einer Silbermatte kann dieser Prozess zumindest verlangsamt werden.

 

Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformation lesen.

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Das Netz gibt bei Kontakt mit Wasser oder Feuchtigkeit Silberionen ab, die keimhemmend und keimreduzierend wirken. Das Netz besteht aus ultrafeinen Silberfäden, aus denen sich nach und nach die Silberionen herauslösen. Sie attackieren Zellaktivitäten und unterbrechen so die lebenswichtigen Prozesse von Keimen. Keime können sich dadurch kaum noch vermehren.

Fazit

Frische, saubere Luft ist unabdingbar, um gesund zu bleiben. Die Raumluft muss deshalb regelmäßig ausgetauscht werden. Bei der natürlichen Lüftung durch das Öffnen von Fenstern und Türen ist ein vollständiger Luftaustausch mit langen Wartezeiten verbunden. Außerdem gelangen mit der Frischluft erneut Schadstoffe in die Raumluft. Luftreiniger-Geräte können eine Vielzahl von Schadstoffen aus der Luft filtern und so dauerhaft für eine gesunde Wohlfühl-Raumluft für die Bewohner sorgen. 

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